Christoph Bangert

Hello Camel - MY LAST SIGNED ARTIST COPY!


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""In my experience, the two most significant characteristics of war are horror and absurdity," says Christoph Bangert, the German photojournalist who has been documenting crises for international publications such as the New York. Following his examination of the way our society deals with graphic images in his critically acclaimed book War Porn (Kehrer 2014), in his new book he confronts the bitter absurdity of war. He opposes our clichéd notion of modern war as a dynamic, dramatic, and heroic experience with his calm and composed, but equally odd and alien images of the wars in Afghanistan, Gaza, Darfur, Lebanon, and Iraq." (C.B.)

About the photographer (*1978):
Christoph Bangert studied photography at the Fachhochschule Dortmund, Germany and at the International Center of Photography, New York. Bangert was a semiprofes- sional rally driver for four years.
He has worked in Palestine, Japan, Darfur, Afghanistan, Indonesia, Pakistan, the US, Lebanon, Nigeria, Zimbabwe and Iraq, where he was on assignment for The New York Times. His work from Iraq is collected in the book IRAQ: The Space Between. His pictures have been published in leading international pu- blications and he regularly photographs on assignment
for The New York Times, Stern Magazine and Neue Zürcher Zeitung.
Bangert won several awards, eg. World Press Photo, POYi, and participated in the Joop Swart Masterclass. After completing a 14 month long overland journey with his Land Rover across Africa he published a book called Africa Overland in 2013. In recent years he started to compete in motorsports events again, par- ticularly desert off-road rallies.

Exhibitions:
FreeLens Galerie, Hamburg: June 9
Photoszene / Lutherkirche Köln: September 2016
Kunst Museum Singen: October 15, 2016
KunstKulturQuartier Nürnberg: October 20, 2016


Other books:
The Space Between (powerHouse, 2007)
Travel Notes (powerHouse, 2007)
War Porn (Kehrer, 2014)

"Meiner Erfahrung nach sind die beiden wesentlichsten Merkmale des Krieges Horror und Absurdität«, sagt Christoph Bangert. Nachdem er in seinem von den Medien gefeierten Buch War Porn (Kehrer 2014) den Umgang unserer Gesellschaft mit schrecklichen Bildern untersucht hat, setzt er sich nun in seinem neuen Werk hello camel mit der Absurdität des Krieges auseinander. Unserer klischeehaften Vorstellung des modernen Krieges als rasantes, dramatisches und heroisches Ereignis stellt er seine ruhigen und aufgeräumten, jedoch ebenso eigenartigen und fremden Bilder der Kriege in Afghanistan, Gaza und dem Irak entgegen. Gleichzeitig ist hello camel eine Dokumentation des menschlichen Bestrebens, im Angesicht von Gewalt und Chaos so etwas wie Normalität zu schaffen." (C.B.)

Review:
"Kann Krieg witzig sein? Zumindest absurd, wie die Bilder von Christoph Bangert zeigen. Er war mit Soldaten in Afghanistan und im Irak unterwegs - und hat in der Zeit so sehr gelacht wie nie zuvor.
Es gibt keine guten Seiten von Krieg, erst recht keine lustigen. Keine Pointe.
Doch so einfach lässt sich das Narrativ nicht in Gut und Böse teilen, nicht in Täter und Opfer, und auch nicht in Leid und Glück. Trotz des Horrors gehören auch absurde Momente zur Realität der Soldaten im Irak und in Afghanistan. Der deutsche Fotograf Christoph Bangert hat genau diese Situationen eingefangen: "Krieg ist so durcheinander, wie er kompliziert und verwirrend ist. Und manchmal ist er auch seltsam und witzig", sagt er. "Ich habe noch nie so sehr gelacht wie im Krieg."
'Hello Camel' beschäftigt sich mit der Absurdität des Krieges und ist eine Fortführung von 'War Porn' (2014). Darin ging es dem Fotografen darum, einen ebenso drastischen wie realistischen Einblick in das Elend des Krieges zu geben. Blutlachen, geköpfte Menschen, Brandopfer sind in dem Bildband zu sehen.
"Jeden schockiert das, wobei sich das manche vielleicht nicht eingestehen wollen. Aber es gibt niemanden, den die Bilder nicht berühren", sagte Bangert, "Wenn man den Schock überwunden hat, kommt die Reflexion. Dann kann man den Horror hinter den Ereignissen erkennen."
'Hello Camel' zeigt nun, weniger schmerzhaft anzusehen, etwa Klolöcher mit Papierrollen in der afghanischen Wüste. Oder einen mit amerikanischen Flaggen geschmückten Wall in Afghanistan, der zum US-Nationalfeiertag am 4. Juli hergerichtet wurde. Oder eben ein Kamel, das US-Soldaten während einer Suchaktion im Irak neugierig beäugt.
"Wie kann man lachen und mit dem Dolmetscher herum scherzen, nur Stunden nachdem man mit dem schlimmsten Horror konfrontiert wurde?", fragt Bangert im Vorwort des Buches. "Nach einiger Zeit habe ich gelernt, dass es offenbar nur zwei Optionen gibt: Entweder du lachst, oder du stirbst." Gleichzeitig sei 'Hello Camel' auch eine Dokumentation des Versuchs, in den chaotischen Kriegsalltag so etwas wie Normalität zu bringen - und in letzter Konsequenz auch ein Zeugnis seines eigenen Überlebens.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/christoph-bangert-hello-camel-zeigt-die-absurditaet-des-krieges-a-1093042.html

Über den Fotografen (*1978):
Christoph Bangert, geboren 1978, ist Journalist und Fotograf, der unter anderem in Kriegs- und Krisengebieten arbeitet. Er ist in Deutschland geboren und hat Fotografie in Dortmund und New York studiert. Bangert hat Palästina, Japan, Afghanistan, den Irak, Indonesien, Zimbabwe und Nigeria bereist.
Bangert hat Soldaten aus den USA, Großbritannien und Deutschland bei ihren Einsätzen im Irak und Afghanistan begleitet.