Candida Höfer, Gunda Luyken (text, ed.), Beat Wismer (ed.), Lothar Baumgarten (text), Benjamin Buchloh (text), u.v.m.

Düsseldorf - MY LAST SEALED COPY!


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"'Düsseldorf' zeigt auch meine Arbeit, wie ich sie jetzt mache. Es geht also um Arbeit damals und Arbeit jetzt. Es geht um Veränderung." (Candida HÖFER)

"Das Museum Kunstpalast zeigte im Jahr 2013 erstmals eine Ausstellung von Candida Höfer, einen Überblick von 70 Werken, die im Laufe von 40 Jahren ausschließlich in Düsseldorf entstanden sind. Präsentiert wurden großformatige Einzelbilder, Bildergruppen, Projektionen und ein früher Film der Künstlerin, den sie 1975 gemeinsam mit Tony Morgan im Düsseldorfer Eiscafé Da Forno drehte. Die meisten der Arbeiten waren bis dahin noch nicht öffentlich zu sehen gewesen.

Candida Höfers Schaffen ist eng mit der Stadt Düsseldorf verbunden. Hier fand ihre erste Einzelausstellung in einer Galerie statt, und hier ist sie auch seit Beginn ihres Studiums an der Kunstakademie bei Bernd BECHER immer wieder auf neue, sehr unterschiedliche Motive gestoßen.
'Düsseldorf' steht für Anfang. Aber es geht nicht nur um die Arbeit zu jener Zeit. (...) Charakteristisch für das Werk Höfers ist die kühle Sachlichkeit, ihr ausgeprägtes Interesse an Strukturen und Ordnungen im Raum sowie ihr präzises Erfassen von Details. Neben großformatigen Interieurs, u.a. von der Deutschen Oper am Rhein und dem Düsseldorfer Schauspielhaus sowie den Aufnahmen von Innenräumen verschiedener Kunstinstitutionen wie dem Museum Kunstpalast oder der Julia Stoschek Collection, zeigt das Buch / zeigte die Ausstellung auch Bilder aus ihrer ersten fotografischen Serie 'Türken in Deutschland'. (Museum Kunstpalast, http://www.smkp.de/ausstellungen/archiv/sonderausstellungen/2013/candida-hoefer/)

Über die Fotografin (*1944 in Eberswalde):
Candida Höfer gehört zu den international anerkanntesten deutschen Fotografen. Neben Andreas Gursky, Thomas Struth, Thomas Ruff, Axel Hütte und anderen zählt sie zu der Gruppe von Becher-Schülern, die zur internationalen fotografischen Avantgarde der Gegenwart gehören.
Geboren als Tochter des Journalisten Werner Höfer, wuchs sie in Köln auf. Von 1963 bis 1964 absolvierte Candida Höfer in dem renommierten Fotostudio Schmölz-Huth in Köln ein Volontariat und studierte im Anschluss daran bis 1968 künstlerische Fotografie bei Arno JANSEN an den Kölner Werkschulen. Nach einer kurzen fotografischen Praxis in Hamburg und der Mitarbeit im Fotostudio Werner Bokelberg nahm sie 1973 ein weiteres Studium bei Ole John in der Filmklasse an der Kunstakademie Düsseldorf auf. Von 1976 an war sie Schülerin von Bernd BECHER. 1982 schloss sie ihr Studium ab. Von 1997 bis 2000 hatte sie eine Professur für Fotografie an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe inne. Sie ist Mitglied der Freien Akademie der Künste Hamburg.