Roger Melis, Mathias Bertram (ed.)

In einem stillen Land: Fotografien 1965-1989, 3rd print run - MY LAST COPY!


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"Mit einer Auswahl seiner besten Aufnahmen aus 25 Jahren zeichnet Roger Melis in diesem Buch als erster Fotograf aus dem Osten ein umfassendes Porträt der DDR und ihrer Bewohner. Die atmosphärisch dichten, oft symbolhaften Bilder beleuchten nüchtern und kritisch den Alltag, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die politischen Rituale im realen Sozialismus. Sie führen quer durch die Landschaften, Dörfer und Städte zwischen Ostsee, Harz und Erzgebirge und durch seine Heimatstadt Berlin.
Die Bilder von Roger Melis zeugen von der Skepsis und Resignation der Ostdeutschen, aber auch von ihrem Stolz, ihrem Widerspruchsgeist und ihren Sehnsüchten. Fast zwei Jahrzehnte nach dem Untergang der DDR ist so eine Innenansicht dieses 'stillen Landes' entstanden, die ihresgleichen sucht." (publisher's note)

Review:
„Bilder vom DDR-Alltag, die sich bewusst vom Spektakulärem oder auch von Totalitätsinszenierung absetzen.“ (Klaus Rek, Die Horen, 2014, Nr. 256) 
»Ein Band mit Fotos, von denen jedes eine Shortstory ist.« (Christph Hein, FAZ)
»Es gibt kaum ein schöneres, kein wahreres Buch über die untergegangene DDR. Melis verbindet die registrierende Strenge eines August Sander mit der graziösen artistischen Aufmerksamkeit eines CARTIER-BRESSON für die Sensationen des Alltags« (Peter von Becker, Tagesspiegel)
 
Über den Fotografen (1940-2009):
Roger Melis war Fotograf, nach Anfängen als wissenschaftlicher Fotograf seit 1968 in Berlin als freischaffender Porträt-, Reportage- und Modefotograf für Zeitungen, Zeitschriften und Verlage in Ost und West tätig; zahlreiche Buchpublikationen