Sibylle Bergemann, Irene Runge (text)

Himmelhölle Manhattan, 1st printrun - VINTAGE BOOK, REPAIRED DUST JACKET, MARKED TEXT! MY LAT`ST COPY!


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Der kleine Band dokumentiert die USA-Reise der Autorin Irene Runge und der Fotografin Sibylle Bergemann. Ihre Fotografien begleiten den Text der 1942 in Manhattan geborenen Autorin mit jüdischen Wurzeln. Ihre Eltern emigrierten kurz vor 1933 aus Deutschland nach Paris und 1936 weiter in die USA. Während der Exilzeit war der Vater als sozialistischer Antifaschist politisch aktiv, er veröffentliche Bücher und Aufsätze, unterstützte kulturelle Anti-Hitler-Aktionen und war als Geschäftsmann erfolgreich. Die antikommunistische Stimmung der McCarthy Ära sowie die Einladung in die zu gründende DDR veranlasste die Familie 1949 zur Rückkehr nach Deutschland.
Dass Irene Runge in den 80ern mit Sibylle Bergemann nach Manhattan reist, hat sicher mit der Suche nach ihren jüdischen Wurzeln zu tun. 1986 gründet Runge, unzufrieden mit dem Alltag in ihrer Gemeinde, 1986 - im Jahr der Veröffentlichung von 'Himmelhölle Manhattan' die Gruppe 'Wir für uns - Juden für Juden', in der sich Ostberliner Jüdinnen und Juden trafen, die ähnliche Biographien und wie sie ein wachsendes Interesse an der jüdischen Geschichte der eigenen Familien und den unbekannten religiösen Traditionen hatten.
So illustrieren die Fotos von Sibylle Bergemann das Tagesgeschehen Manhattans ab; die Bildbeschreibungen bleiben sehr beschreibend, wenig künstlerisch. Dennoch sind die Fotos sehr markant für Bergemanns Arbeit: sehr stimmungsvoll in Szene gesetzte Motive mit einem Schuss Sozialkritik.