Michel Frizot (ed., text), Germaine Krull

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"Technical structures, port and industrial installations, nineteen-twenties Paris: Germaine Krull (1897–1985) is one of the discoverers of modernism. Her photographic views of European cities as well as her commitment as a war correspondent in Indochina and the impact of her photo reportages can scarcely be overestimated. Jean COCTEAU and Walter BENJAMIN were among the first to admire her photographs, her realistically unobstructed view of contemporary life.
The prominence and influential force of her works can be measured against other great artists such as Man RAY, László MOHOLY-NAGY, or André KERRT#ESZ.

For a long time, her works were kept in a number of different archives and were therefore hardly accessible to the public.
This catalogue closes this gap and presents pictures taken by an extraordinary photographer. With more than 150 vintage prints, her view of the world becomes visible and can be marveled at once again." (publisher's note9

Exhibitions:
Paris, Jeu de Paume: 02.06.–27.09.2015
Berlin, Martin-Gropius-Bau: 15.10.2015 –31.01.2016

"Visionärin des 20. Jahrhunderts – Juwel der Moderne --- Technische Bauwerke, Hafen- und Industrieanlagen, das Paris der 1920er-Jahre: Germaine Krull zählt zu den Entdeckerinnen der Moderne. Ihre fotografischen Stadtansichten Europas, aber auch ihr Engagement als Kriegsberichterstatterin in Indochina und ihre Bildreportagen lassen sich in ihrer Bedeutung kaum überschätzen.
Jean COCTEAU und Walter BENJAMIN zählten zu den ersten Bewunderern ihrer Fotografien, ihrem realistisch unverstellten Blick auf die zeitgenössische Gegenwart. Die Bekanntheit und prägende Macht ihrer Werke misst sich an anderen Künstlergrößen wie Man RAY, László MOHOLY-NAGY oder André KERTÉSZ.

Lange Zeit waren Krulls Werke in einzelnen Archiven verstreut und dem Publikum kaum zugänglich. Dieser Katalog schließt diese Lücke und präsentiert die Bilder einer außergewöhnlichen Fotografin. Mit über 150 Vintage-Drucken wird ihr Blick auf die Welt wieder sicht- und bestaunbar." (publisher's note)

Ausstellungen:
Paris: Jeu de Paume: 02.06.–27.09.2015
Berlin, Martin-Gropius-Bau: 15.10.2015 –31.01.2016

Über die Fotografin (*1897 in Posen-Wilda - 1985 in Wetzlar):
Germaine Krull war deutsch-niederländische Fotografin, Kriegsberichterstatterin und Hotelmanagerin.

Die in der damals preußischen Provinz Posen geborene Germaine Louise Krull zog 1912 mit ihrer Mutter nach Schwabing. In München trat sie 1915 in die Lehr- und Versuchsanstalt für Photographie, Chemie, Lichtdruck und Gravüre (zuletzt: Staatliche Fachakademie für Fotodesign München) ein. Noch während des Weltkrieges eröffnete sie 1917 ihr erstes Fotoatelier. In der Zeit der Novemberrevolution entstand etwa ihr berühmtes Porträt Kurt Eisners. Ihre Verbindung zu den kommunistischen Revolutionären, die 1919 die bayrische Räterepublik ausriefen, trug ihr 1920 die Ausweisung aus Bayern ein. (...)
Schwerpunkte ihrer fotografischen Arbeit waren die experimentelle Aktfotografie sowie die Werbefotografie. Sie publizierte in verschiedenen Zeitschriften wie Voilà, Bifur und VU.

In ihrem ersten Buch 'Métal' (1928) beschäftigte sie sich mit den Wundern aus Stahl, den Zeugnissen der fortschreitenden technischen Revolution. Krull hielt engen Kontakt zu anderen in Paris lebenden Fotografen und Künstlern wie Man RAY, Sonia und Robert DELAUNAY, Eli LOTAR und André KERTÉSZ.

Nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges lebte Krull zeitweise in Brasilien und Afrika, wo sie für die Organisation France Libre tätig war. Als einer der ersten weiblichen Kriegsberichterstatter ging sie 1946 nach Indochina. Zwischen 1947 und 1966 arbeitete sie als Leiterin des Hotels Oriental in Bangkok. Danach übersiedelte Krull nach Indien.

Fotografisch ist Germaine Krull der vom Bauhaus initiierten Richtung des 'Neuen Sehens' zuzurechnen. Ihr künstlerischer Nachlass wird vom Essener Folkwang Museum betreut. (text: wikipedia, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Germaine_Krull)