Andreas Feininger, Thomas Buchsteiner (ed.), Otto Letze (ed.)

Warum ich fotografiere. Schwarzweiss Fotos 1928-1988 - VINTAGE COPY WITH STORAGE TRACES!


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Für 'Warum ich fotografiere' stellte der 90-jährige Feininger eine Sammlung seiner Lieblingsbilder zusammen, die den kern seines über 60 Jahre währenden Schaffens bilden.
"Mit seinem unnachahmlichen Gefühl für das, was eine Fotografie wertvoll macht, verschafft Andreas Feininger jedem Betrachter und Leser Zugang zu seiner unschätzbaren Erfahrung an praktischem und theoretischem Wissen. Wer die grossformatigen und beispiehaften schwarzweiss Aufnahmen betrachtet und die tiefgründigen, teils praktischen, teils philosophischen Gedanken zu jedem einzelnen Bild liest, wird erfahren, warum und wie er gerade diese Motive aufnahm. Als Künstler aus der Bauhaus-Zeit hat er dieses einzigartige Buch auch grafisch mitgestaltet." (publisher's note)

Über den Fotografen (1906-1999):
Andreas Bernhard Lyonel Feininger wurde als amerikanischer Staatsbürger 1906 in Paris geboren, verbrachte seine Jugend in Berlin und ab 1919 in Weimar und Dessau, wo sein Vater Lyonel FEININGER an der Bauhaus-Hochschule unterrichtete. Seine Mutter war die aus jüdischer Familie stammende Künstlerin Julia BERG, geborene Lilienfeld (1881–1970).

Andreas Feininger absolvierte am Bauhaus eine Ausbildung zum Kunsttischler und studierte anschließend an der Bauschule in Zerbst Architektur.
1929 stellte er bereits seine Fotografien in der legendären Ausstellung Film und Foto (FiFo) in Stuttgart aus*. Als fertiger Architekt arbeitete er von 1929 bis 1931 in Hamburg, als Zeichner im Architekturbüro der Kaufhaus-Kette Karstadt. Sein gelernter Beruf wurde in seinem künstlerischen Leben nie sein Schwerpunkt, aber er entwarf doch mehrere eindrucksvolle Bauten, die ihre eigene Handschrift haben, wie das später nach seinem Erbauer benannte Andreas-Feininger-Haus, Bühringstraße 2 - 8, 13086 Berlin-Weißensee, in welchem heute ein Teil des Robert-Koch-Instituts ansässig ist.
1932 verlor Feininger seine Arbeitserlaubnis und ging nach Paris. Ein knappes Jahr arbeitete er bei dem bekannten Architekten LE CORBUSIER. Da er auch in Frankreich in diesen Jahren keine Arbeitserlaubnis erhielt, emigrierte er 1933 mit seiner schwedischen Freundin Wysse HÄGG, die er am Bauhaus kennen gelernt hatte, nach Stockholm, wo beide heirateten (...) Mit Ausbruch des Krieges musste er 1939 mit seiner Familie nach Amerika emigrieren, nach New York, wo er auch seine Eltern wieder traf.

Andreas Feininger verdiente sich anfangs seinen Lebensunterhalt als freier Bildreporter und Fotograf. Von 1943 bis 1962 war er fest angestellter Redaktionsfotograf beim LIFE-Magazin und später wieder freier Fotograf und viel gelesener Buchautor. Andreas Feininger veröffentlichte über 50 Lehrbücher und Bildbände, die teilweise auch in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Seine Lehrbücher sind Standardwerke an Fotografischen Hochschulen. 1955 wurde er von Edward STEICHEN eingeladen, an der epochalen Ausstellung The Family of Man im Museum of Modern Art in New York teilzunehmen. Andreas Feininger starb am 18. Februar 1999 im Alter von 92 Jahren in New York." (text: wikipedia, 10.01.2017, Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Feininger)

* "Die internationale Ausstellung 'Film und Foto' (FIFO) präsentierte über 1000 Exponate. Unter den Fotografen waren: Edward STEICHEN. László MOHOLY-NAGY. El LISSITZKY. Sigfried GIEDION. Alexander RODTSCHENKO. Edward WESTON, Piet ZWART, Imogen CUNNINGHAM. Anneliese KRETSCHMER. Albert RENGER-PATZSCH. André KERTÉSZ, UMBO (Otto Umbehr), Helmar LERSKI, Hannah HÖCH, Aenne BIERMANN, Werner GRAEFF (...) Es ging um das 'Neue Sehen' mit vielerlei Experimenten und um angewandte Fotografie, wie Journalismus (Reportage), Werbung und Wissenschaft. (...) Die Ausstellung wurde von Publikationen begleitet, die von Werner GRAEFF, Jan TSCHICHOLD und Franz ROH grafisch betreut wurden.. GRAEFF und Hans RICHTER schrieben drei ungewöhnlich fetzige Bücher: 'Es kommt der neue Fotograf!', 'Filmgegner von heute – Filmfreunde von morgen' sowie 'Foto-Auge'.
Die Wander-Ausstellung tourte durch Europa und Asien (Zürich, Berlin, Danzig, Wien, Agram und Japan) und setzte spürbar Impulse. Entscheidend war, dass die Fotografie von da an als eigenständige Kunstform anerkannt wurde mit einer Fülle von Möglichkeiten und Anregungen, die Fotografie als Mittel der Bild-Gestaltung zu nutzen. Dies veränderte die Theorie und die Einschätzung der Fotografie grundsätzlich." (etwas veränderter text: Deutscher Werkbund, 10.01.2017, Quelle: http://www.deutscherwerkbund-nw.de/index.php?id=360)