Giulio Rimondi (photos, text), Christian Caujolle (ed., text)

Italiana - ITALY TODAY, JUST RELEASED!


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"In this book, there is no hierarchy. Its protagonists are all minor characters, yet they are real. They move about in the depths of Italy, in the provinces, off-season" (Giulio RIMONDI)

"This voyage is a gentle lilt, a quiet music that meanders through the night with joy. Nothing is definitive, if only for the fact that it is photography we are talking about; what was experienced is now definitively gone, and what remains are images that are en- gorged with a strange temporality, impossible to locate on a ca- lendar, definitively impossible to date. Yet this is clearly today’s Italy; and while there is no nostalgia, there is indeed an enormous tenderness." (Christian CAUJOLLE)

"Ein neuer humanistischer Blick auf klassische italienische Fotomotive (...)
Sinkendes Wirtschaftswachstum, instabile Politik, allgemeine Entkräftung – Italien scheint hinter seinen Möglichkeiten zurückzubleiben. Das Land ist von einer Krise erfasst, die weit über bloße Wirtschaftsfragen hinausgeht. Hier geht es um die ganze Vielfalt eines Landes aus einzelnen Ländern, das durch ein gemeinsames Leid zusammengehalten wird: die Einsamkeit.

'Italiana' ist ein Abstieg durch nicht kartiertes Gelände, über gewundene Nebenstraßen, vorbei an kleinen Gestalten. Es ist die sekundäre Geografie eines nicht globalisierten Landes, für das der Begriff Modernität wenig Sinn macht. Hier stehen Liebenswertes und Slums nebeneinander, Schmutziges und Heiliges, Trostlosigkeit und Poesie.

In stilistischer Hinsicht ist 'Italiana' ein durch und durch klassisches Fotobuch. In Zeiten, in denen Leserzahlen mit Erfolg gleichbedeutend sind, stellt es einen revolutionären Akt dar, einer Bildsprache zu entsagen, die nur auf das Spektakuläre ausgerichtet ist.
Die Fotos in 'Italiana' sind von ergreifender Neugierde und sie sprechen von der Zuneigung zu einem Land, das so gut bekannt und gleichzeitig so unbekannt ist. 'Italiana' möchte einen Schritt auf eine europäische, nicht nur italienische, Identität und auf eine neue Art humanistischer Fotografie zugehen, die aus einem Gefühl gegenseitiger Empathie erwächst." (publisher's note)

Über den Fotografen (*1984):
Giulio Rimondi erlangte seinen Bachelorabschluss in den Studienfächern Literatur und Kunstgeschichte. Schon von Beginn seiner Karriere an kombiniert er künstlerische Fotografie und Dokumentation sozialer Themen und setzt dabei einen Fokus auf die Identität im Mittelmeeraum.
Als Fotojournalist hat er an diversen internationalen Publikationen mitgewirkt, wie dem TIME-Magazin, der New York Times, Lens, CNN, Le Monde, National Geographic, Internazionale und Leica Fotografie International.
Für seine Arbeiten wurde er mit verschiedenen internationalen Preisen ausgezeichnet.