Heinrich Hauser, Barbara Weidler (ed.), Andreas Rossmann (afterword)

Heinrich Hauser. Schwarzes Revier, Reportagen. Mit 127 Photographien des Ruhrgebiets


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"Im Herbst 1928 erhielt der Journalist, Romancier, Filmemacher und Photograph Heinrich HAUSER vom S.Fischer Verlag den Auftrag, 'ein Bildmaterial des Ruhrgebiets mit eigenen Aufnahmen zu beschaffen', wie er im Vorwort zu seinem 1930 erschienenen Buch Schwarzes Revier berichtet.
Neben einer Fülle von faszinierenden Aufnahmen einer untergegangenen Epoche der Industrie-Region Ruhrgebiet im Stil des Neuen Sehens der 20er Jahre entstanden eindrucksvolle, präzise Beschreibungen der Landschaft,
der Industrie und der Lebensbedingungen der Bergleute und Hochofen-Arbeiter, die in ihrer Dichte und Sprachgewalt heute noch fesseln. Das Buch erscheint anlässlich der Ausstellung von über hundert Schwarz-Weiß-Fotografien Heinrich HAUSERs im Ruhrmuseum Essen, die ab September 2010 im Rahmen von Ruhr2010 zu sehen war." (publisher's note)

"'Die Fotos, mit denen HAUSER seine Reportage bebilderte, gleichen in Aufbau und Perspektive der gleichzeitigen professionellen Fotografie der Neuen Sachlichkeit. Auf ihnen dominieren Vertikale und Diagonale, Pathosformeln des Dynamischen, Aufstrebenden und Zukunftsweisenden der neuen industriellen Verfahren." (Herbert MOLDERINGS, in:: 'Die Moderne der Fotografie' (2008)

Über den Fotografen Heinrich HAUSER (*1901 - 1955):
HEINRICH HAUSER war in den 20er Jahren Mitarbeiter der Frankfurter Zeitung. Er schrieb Romane, Reisebücher und Firmenschriften, übersetzte u.a. Liam O’Flaherty, filmte, fuhr zur See und flog.
1938 emigrierte er in die USA. Auf Initiative Henri NANNENs kehrte er 1949 nach Deutschland zurück und wurde für kurze Zeit Chefredakteur des Stern. Er starb am 25. März 1955 in Diessen am Ammersee.