Giacomo Brunelli, Alison Nordström (foreword)

Animals, 2nd printrun - AS BACKLIST ORDER!


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"Giacomo BRUNELLI's first book, 'The Animals', was first published by us in 2008 to great critical acclaim. After being out of print for several years a new edition is now available. 
It includes an additional eight images to the first edition.  

“Giacomo BRUNELLI has been looking hard at animals. His focus is not on the framed and caged exotica of zoos but on the ordinary animals that remain with us to some extent: horses, dogs, cats, chickens, pigeons.
He shows us a fox, looking sharply at the camera and poised to flee, and there are numerous birds, a snake and several toads, but this wildness is small and fragile, living in the familiar liminal space where manmade and natural meet and overlap. His animals inhabit farmyards, cobbled streets and the façades of stone buildings. There are no tigers here.

BRUNELLI's animals are often composed only of suggestive fragments. His spare black and white images are attuned to the nuances of a moving mane, a silhouetted whisker, a highlighted, almost illuminated wing. He favours the profile and the counterintuitive angle, setting dark unobservable features against dark undiscernable backgrounds. A dead mouse, on its back, paws in air beside an oversized flower against a stark and distant mountain is no more or less frozen in time than is the growling dog, eyes alight and teeth forever bared; both are icons of states we fear but cannot know.

These pictures are timeless and uncanny, powerful in their ordinariness, and emotionally much bigger than their simple subjects.” (Alison NORDSTRÖM)

"Giacomo BRUNELLIs erstes Buch 'The Animals' wurde erstmals von uns im Jahr 2008 zu großem Kritikbekenntnis veröffentlicht. Nach mehr als veröffentlichten Jahren ist eine neue Ausgabe verfügbar.
Es enthält weitere acht Bilder zur ersten Auflage." (publisher's note)

"Giacomo BRUNELLI hat auf spezielle Art nach Tieren gesucht. Sein Fokus liegt nicht auf eingezäunten, eingesperrten Zoo-Tieren, sondern auf den gewöhnlichen Tieren, die bei uns zu einem gewissen Grad bleiben: Pferde, Hunde, Katzen, Hühner, Tauben.
Er zeigt uns einen Fuchs, der scharf in die Kamera schaut und bereit ist zu fliehen, und es gibt zahlreiche Vögel, eine Schlange und mehrere Kröten, aber diese Wildheit ist klein und zerbrechlich und wohnt im vertrauten Begrenzungsraum, wo sich Menschen und Tiere treffen und sich überlappen. Seine Tiere bewohnen Bauernhöfe, gepflasterte Straßen und die Fassaden aus Steingebäuden. Hier gibt es keine Tiger.

BRUNELLIs Tiere sind oft nur aus suggestiven Fragmenten zusammen gesetzt. Seine schwarzen und weißen Bilder sind auf die Nuancen einer bewegten Mähne abgestimmt, ein silhouettenhafter Whisker, ein hervor gehobener, fast beleuchteter Flügel. Er begünstigt das Profil und den kontra-intuitiven Winkel und setzt dunkle, nicht beobachtbare Merkmale gegen den dunklen, unerkennbaren Hintergrund.
Eine tote Maus, auf dem Rücken liegend, Pfoten in der Luft neben einer überdimensionierten Blume gegen einen starken und entfernten Berg ist nicht mehr oder weniger in der Zeit eingefroren, als der knurrende Hund ist, dessen Augen leuchten und der die Zähne für immer entblößt; beides sind Ikonen eines Zustands, die wir fürchten, aber von denen wir nichts wissen können.

Diese Bilder sind zeitlos und unheimlich, mächtig in ihrer gewöhnlichen und emotional viel größer als einfache Objekte der Fotografie." (übersetzt nach einem text von nAlison NORDSTRÖM)