Arwed Messmer

RAF. No Evidence / Kein Beweis - TO PRE-ORDER, PUBLISHER'S DELIVERY IN SEPTEMBER!


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"Numerous accounts of the '70s militant leftist Red Army Faction (RAF), or the Baader-Meinhof group, have been published over the past 40 years. Here, Arwed MESSMER (*1964) takes images made by police photographers at the time--pictures of demonstrators, crime-scene photographs and mug shots to create a narrative arc from the beginnings of the movement in the early '70s to the eruptions of violence in 1977 (the infamous German Autumn), the abduction and murder of Hanns-Martin Schleyer and the suicides of Andreas Baader, Gudrun Ensslin and Jan-Carl Raspe in Stammheim Prison.

MESSMER's work therefore also has an ethical dimension: which photographs should be shown, how might they be shown and why do we want to see them? This investigation touches a key point for contemporary debates about historical documents with an aesthetic dimension offering potential for an empathetic examination of history." (publisher's note)

Exhibitions:
Museum Folkwang, Essen 9.6.–3.9.2017 / In Co-operation with the Biennale für aktuelle Fotografie, Mannheim 9.9.– 5.11.2017

"Ein neuer Blick auf ein traumatisches Kapitel deutscher Geschichte.

Über die RAF und den Deutschen Herbst 1977 ist in den vergangenen 40 Jahren aus journalistischer, historischer, literarischer, filmischer, künstlerischer Perspektive viel erzählt worden.

Arwed MESSMERs Ausgangspunkt sind die unterschiedlichen Aufnahmen von Polizeifotografen – Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder, erkennungs-dienstliche Aufnahmen. MESSMER stellt die Frage, wie diese ehemalige kriminalistische Spurensuche auch als eine künstlerische heute produktiv werden kann.

Seine Erzählung spannt den Bogen von den Anfängen der Bewegung hin zur multiplen Gewaltentladung 1977, der Entführung und Ermordung von Hanns-Martin Schleyer und dem Suizid von Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe in der JVA Stammheim.

Somit hat MESSMERs Arbeit auch eine bildethische Dimension: welche Aufnahmen darf man zeigen, wie kann man sie zeigen, warum sollen wir sie sehen?
Sie rührt an einen zentralen Punkt in der Debatte über Bilder, die einerseits historische Dokumente sind, andererseits ihre eigene Ästhetik und ein großes, kaum steuerbares Potenzial für die empathische Auseinandersetzung mit Geschichte aufweisen." (publisher's note)

Ausstellung:
Museum Folkwang, Essen 9.6.–3.9.2017 / In Kooperation mit der Biennale für aktuelle Fotografie, Mannheim 9.9.– 5.11.2017