Seydou Keita, Andre Magnin (ed., text), Youssouf Tata Cissé (text)

Seydou Keita. African Phootgraoher - PUBLISHER 'S SOLD OUT! MY LAST SEALED COPY!


€ 138,00
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"It's easy to take a photo, but what really made a difference was that I always knew how to find the right position, and I never was wrong.
Their head slightly turned, a serious face, the position of the hands. I was capable of making someone look really good. To have your photo taken was an important event. Often they became serious - I think they were intimidated by the camera. I always told them to remain relaxed. They began to like it. It took only about 10 minutes. (... )
In photography, everything should be as close to perfection as possible. After all, the customer is trying to look their very best. In Bamako we say i ka ny which translates as 'you look well,' but in fact it means 'you look beautiful like that.' Art is beautiful." (Seydou KEITA)

"Seydou KEITA photographed the inhabitants of Bamako - the capital of Mali and his own birthplace - creating portraits of West Africans in the 1950s and 1960s. This collection of his work reveals his sense of composition and ability to capture the essence of a person. (...)

What began as simple curiosity blossomed into an object of national pride; when Seydou KEITA bought a camera to take pictures of his family, neighbors assumed his services were for hire and enlisted him to take portraits of themselves and their homes, turning a carpenter into a photographer and a hobby into artistic expression.
In such a way did the self-taught KEITAa become the official photographer of Mali from 1962 to 1977, based almost solely on his impeccable reputation for quality and originality that developed by word of mouth.

This stunning collection of 206 black-and white-portraits illustrates KEITA's pride in his country and his gift for capturing the personalities of his subjects. His aim was to create the most natural settings and poses for the people in front of the lens, putting them at ease and gently nudging them into surrendering their inhibitions.
KEITA utilized a wide variety of props to further this goal, including bicycles, telephones, radios, and musical instruments. He also kept a variety of clothing on hand--both traditional and European - to help his subjects achieve a desired look or style. What comes across most clearly in these photos is the beauty of the people; KEITA brilliantly exposes their essence by focusing on their images." (publisher's note)

"Es ist einfach, ein Foto zu machen, aber was wirklich einen Unterschied machte ist, dass ich immer wusste, wie ich die richtige Position finde -, und ich lag immer richtig. Den Kopf leicht gedreht, ein ernstes Gesicht, die Position der Hände. Ich war dazu fähig, jemanden wirklich gut auszusehen zu lassen.
Ein Foto zu haben war ein wichtiges Ereignis. Oft kamen sie ernst - ich glaube, sie waren von der Kamera eingeschüchtert. Ich habe ihnen dann immer gesagt, sie sollen sich entspannt. Und so fingen sie an, es zu mögen. Es dauerte dann nur etwa 10 Minuten. (...)
In der Fotografie sollte alles so perfekt wie möglich sein. Immerhin versucht der Kunde, sein Bestes zu zeigen. In Bamako sagen wir: i ka ny, was übersetzt in etwa bedeutet: wie gut Du aussiehst, aber in Wirklichkeit bedeutet das, du siehst so schön aus. Kunst ist schön." (Seydou KEITA)

"Seydou KEITA fotografierte die Bewohner von Bamako - Hauptstadt des west-afrikanischen Staates Mali und sein eigener Geburtsort -, und schuf so Portraits von West-Afrikanern der 1950er und 1960er Jahre. 'Seydou Keita. African Photögrapher' zeigt sein Gefühl für Komposition und seine Fähigkeit, das Wesen einer Person zu erfassen. (...)
Was als einfache Neugierde begann, erblühte zu einem Gegenstand des Nationalstolzes. Als sich Seydou KEITA eine Kamera kaufte, um Bilder von seiner Familie zu machen, vermuteten Nachbarn, dass seine Dienste zu mieten waren und baten ihn darum, Porträts von sich und ihren Häusern zu nehmen; so wurde aus einem Tischler ein Fotografen und aus einem Hobby wurde künstlerischer Ausdruck. So wurde die autodidaktische KEITA von 1962 bis 1977 zum offiziellen Fotografen Malis, dessen Ruf fast ausschließlich auf seiner Qualität und Originalität basierte und der sich durch Mundpropaganda verbreitete.

Diese atemberaubende Sammlung von 206 Schwarz-Weiß-Porträts in Andre MAGNIN's Band 'Seydou Keita. African Photographer' illustriert KEITAs Stolz auf sein Land und seine Fähigkeit, die Persönlichkeiten seiner Untertanen zu erfassen. Sein Ziel war es, die natürlichsten Einstellungen zu schaffen wenn die Menschen vor seinem Objektiv posierten und sie leicht zu beruhigen sowie sanft dazu zu bringen, ihre Hemmungen aufzugeben.
KEITA nutzte eine Vielzahl von Requisiten, um dieses Ziel zu erreichen, darunter Fahrräder, Telefone, Radios und Musikinstrumente. Er hielt auch eine Vielzahl von Kleidungsstücken - sowohl traditionelle als auch europäische -,bereit, um seinen Untertanen zu helfen, einen gewünschten Look oder Stil zu erreichen.
Was auf diese Fotos am deutlichsten spricht, ist die Schönheit der Menschen; KEITA stellte ihre persönliche Essenz durch die Fokussierung auf ihr Erscheinen brillant dar." (freie übersetzung der publisher's note)