Rachel Morón

In the middle of the atlantic, a part of me was left behind - ed. of 50 copies, signiert


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"As a multiple passport holder, and multi-lingual individual, I represent what many people of my generation are or will become; a transnational person in a globalizing world. When I moved to the Netherlands at the age of seventeen, I began to question my identity and sense of place. Through travel and photography, I seek what I thought I had lost, and retrace my family’s former homelands and the numerous migrations they undertook.

Diving into this personal history, it became clear that the journeys of my ancestors were forced ones: due to (rising) anti-semitism they were persecuted or expelled because of the fact that they were Jewish. These photographs are of the places that my family and I used to call home as well as where we live today; Utrecht, Curaçao, Sevilla, Morón de La Frontera, Warsaw and Krakow. What is revealed is a growing awareness of how the history of a place seeps through the cracks of time, becoming part of my identity.

‘In the middle of the atlantic, a part of me was left behind’ is presented as a book, together with a wall installation. The special graduation publication has been printed at Libertas & Pascal (Utrecht) in an edition of 50 books with the help of graphic designer Melanie VAN DER LINDE." (Rachel MORÓN)

Die Abschlussarbeit von Rachel MORÓN ist eine wirklich beeindruckende Publikation geworden, die durch ihre (handgefertigte) Gestaltung die Arbeit daran physisch fassbar macht.
Ich habe lange kein solch tiefsinniges und interessantes Buchprojekt von einem Festival nach Hause gebracht. Sehr empfehlenswert, auch wegen der Limitierung auf 50 handgefertigte Exemplare!

"Als Multiple-Pass-Inhaberin und mehrsprachiges Individuum vertrete ich, was viele Menschen meiner Generation sind oder werden werden: eine trans-nationale Person in einer globalisierenden Welt. Nachdem ich im Alter von siebzehn Jahren in die Niederlande gezogen war, begann ich meine Identität und den Sinn für einen festen Ort zu hointerfragen.
Durch das Reisen und die Fotografie suche ich, was ich verloren zu haben glaubte; so spürte ich den ehemaligen Heimatländern meiner Familie - Curacao, Spanien, Polen - und ihrer zahlreichen Bewegungen, die sie unternahmen, nach.
Durch (mein) Eintauchen in diese persönliche Geschichte wurde mir klar, dass die Reisen meiner Vorfahren erzwungen waren: wegen des Aufstiegs des Antisemitismus wurden sie verfolgt oder vertrieben, alleine weil sie jüdisch waren. Diese Fotos stammen von Orten, die meine Familie und ich früher das Zuhause genannt haben wie auch von dort wo wir heute leben: Utrecht, Curaçao, Sevilla, Morón de La Frontera, Warschau und Krakau.
Was offenbar wird, ist ein wachsendes Bewusstsein dafür, wie die Geschichte eines Ortes durch die Zeitrisse sickert und Teil meiner Identität wird. (...)

'In the middle of the atlantic, a part of me was left behind' (dt.: In der Mitte des Atlantiks wurde ein Teil von mir zurück gelassen) wird als Buch zusammen mit einer Wandinstallation präsentiert. Die Veröffentlichung aus Anlass der Graduation wurde in Libertas & Pascal (Utrecht) in einer Auflage von 50 Exemplaren mit Hilfe der Grafikerin Melanie VAN DER LINDE gedruckt. " (frei übersetzter text von Rachel MORÓN)