Igor Posner, Mary Di Luca (short story)

Past Perfect - ONLY FIVE SIGNED COPIES IN STOCK!


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'Past Perfect' contains a city portrait of St. Petersburg, which is determined by memories and reflections. In about 80 b/w shots taken between 2006 and 2009, the Russian photographer Igor POSNER, emigrated to the USA in the mid-nineties, shows the city as it presents itself in street scenes and encounters with people. The deliberately 'shaky' receptions represent the dreamlike, evocative element that evoked the encounter with his hometown on his return.
The linen bound book is printed in great style and still feels like a 'real' book that really gives pleasure. The short story by Mary DI LUCA, 'The reurn of not returning', at book's end is really readable.

"In 2006, Igor POSNER returned to St.Petersburg, the city where he was born, for the first time in 14 years. Confronted by the shifting resonance of place and memory, the resulting pictures are fundamentally impressionistic, grasped through distances of time.
This is a city half-seen and half-recollected, one version overlaid imperfectly on the other, mapping where the past and the present intersect – a fictional city, then, one that is, in a sense, conjured up by the desire to find some lost incarnation of what was once familiar – a desire that will never, ultimately, be realized. POSNER is trying to get the measure of what it means to deal with the past in photographic terms.
There is a collision of distinct experiences and times. His present encounter with the city is inevitably shaped by what he knew of it – the narrative is one of the return and expectation; the dark uncertainty of these images, their haunting sense of dislocation, is a testament to that, these places speak not only of what they are now, but also of what they might have been." (publisher's note)

'Past Perfect' beinhaltet ein von Erinnerungen und Reflexionen bestimmtes Stadt-Porträt St.Petersburgs. In etwa 80 Schwarz-Weiß-Aufnahmen, die zwischen 2006 und 2009 entstanden sind, zeigt der Mitte der Neunziger in die USA emigierte russische Fotograf Igor POSNER die Stadt, wie sie sich aus seiner Sicht in Straßenszenen und Begegnungen mit Menschen darstellt. Die absichtlich 'verwackelten' Aufahmen stehen für das Traumhafte, Erinnerungen evozierende Element, das die Begegnung mit seiner Heimatstadt bei seiner Rückkehr in ihm hervorgerufen hat. POSNER beabsichtigt nach eigener aussage nicht, zurückzukehren, das Projekt ist gleichbedeutend mit dem Abschluss eines Kapitels in seinem Leben.
Das in Leinen gebundene Buch ist toll gedruckt und fühlt sich noch wie ein 'richtiges' Buch an, das richtig Freude bereitet. Auch die von Mary DI LUCA verfasste Kurzgeschichte 'The return of not returning', die sich am Ende des Buches befindet, lohnt sich zu lesen.

"Im Jahr 2006 kehrte Igor POSNER zum ersten Mal seit 14 Jahren nach St. Petersburg zurück, der Stadt, in der er geboren wurde.
Konfrontiert mit der sich verändernden Resonanz von Ort und Erinnerung, entstanden impressionistische, Zeitspannen umfassende Aufnahmen.

St.Petersburg als halb gesehene und halb erinnerungswürdige Stadt gesehen, eine Version, die unvollkommen überlagert ist. Sie bildet ab, wo sich Vergangenheit und Gegenwart kreuzen - eine fiktive Stadt, die in gewisser Weise durch den Wunsch, etwas zu finden, beschworen wird. eine verlorene Inkarnation dessen, was einst bekannt war - ein Verlangen, das niemals endgültig verwirklicht werden wird.
POSNER versucht, ein Bild davon zu bekommen, was es bedeutet, mit der Vergangenheit in fotografischer Hinsicht umzugehen. Es gibt eine Kollision von unterschiedlichen Erfahrungen und Zeiten. Seine gegenwärtige Begegnung mit der Stadt ist unausweichlich von dem geprägt, was er von ihr in Erinnerung hatte - die Erzählung ist eine der Rückkehr und Erwartung; die dunkle Ungewissheit dieser Bilder, ihr eindringliches Gefühl der Entwurzelung, ist ein Beweis dafür, diese Orte sprechen nicht nur von dem, was sie jetzt sind, sondern auch von dem, was sie gewesen sein mögen." (freie Übersetzung des Verlagstextes)